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Diese Seite beantwortet: CRM Vertriebssoftware Vergleich — Preismodelle und Auswahl nach Teamgröße

CRM-Vertriebssoftware im Vergleich

Der Unterschied, der am Ende die Rechnung bestimmt, ist nicht der Funktionsumfang, sondern das Preismodell. Fünf der sechs hier verglichenen Systeme rechnen pro Platz ab, eines pro Konto. Bei drei Personen fällt das kaum auf; bei zwanzig entscheidet es über eine vierstellige Differenz im Monat. Alle Beträge unten stammen von den Preisseiten der Anbieter selbst, mit Abrufdatum.

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Zwei Preismodelle, zwei völlig verschiedene Rechnungen

Abrechnung pro Platz bedeutet: Jede Person, die das System benutzt, kostet Geld — auch die Person, die nur Berichte liest. Abrechnung pro Konto bedeutet: Der Preis hängt an der Installation, nicht an der Kopfzahl. Beide Modelle sind legitim, und welches günstiger ist, hängt ausschließlich davon ab, wie viele Menschen bei Ihnen Zugriff brauchen.

Der Denkfehler, der in Auswahlprozessen am häufigsten passiert: Man vergleicht den Einstiegspreis zweier Systeme, entscheidet sich für das billigere, und stellt zwei Jahre später fest, dass die Rechnung mit dem Team mitgewachsen ist, obwohl der Funktionsumfang derselbe geblieben ist.

Preismodell und Währung, Stand 2026-09-20[1][2][3][4][5][6]
SystemAbrechnungWährung auf der HerstellerseiteBindung
HighLevelpro KontoUS-Dollarkeine Jahresbindung im Listenpreis
HubSpot Sales Hubpro PlatzEurokeine Jahresbindung im Listenpreis
Pipedrivepro PlatzEurokeine Jahresbindung im Listenpreis
Salesforce Sales Cloudpro PlatzEuroListenpreis setzt Jahresabrechnung voraus
monday CRMpro PlatzEuroListenpreis setzt Jahresabrechnung voraus
Zoho CRMpro Platzkein Europreis ausgewiesenkeine Jahresbindung im Listenpreis

Die Spalte „Währung“ ist kein Detail. Zwei der sechs Anbieter weisen auf ihrer deutschsprachigen Seite keinen Europreis aus. Was Ihnen am Ende berechnet wird, hängt dann von Wechselkurs und Kartenabrechnung ab — eine Größe, die ein Software-Budget normalerweise nicht hat.[1][6]

Was der Einstieg bei 3, 8 und 20 Plätzen kostet

Die folgende Rechnung ist bewusst simpel, damit sie nachprüfbar bleibt: Listenpreis des günstigsten kostenpflichtigen Pakets, multipliziert mit der Zahl der Plätze. Keine Rabatte, keine Add-ons, keine Steuern, keine Mindestabnahmen — alles Dinge, die ein echtes Angebot enthält und ein Listenpreis nicht.

Einstiegspaket, Monatskosten nach Teamgröße (Listenpreise, ohne Steuern)[1][2][3][4][5]
SystemListenpreis3 Plätze8 Plätze20 Plätze
HighLevel$97 (Starter)$97$97$97
HubSpot Sales Hub7 € / Platz21 €56 €140 €
Pipedrive14 € / Platz42 €112 €280 €
Salesforce Sales Cloud25 € / Platz75 €200 €500 €
monday CRM12 € / Platz36 €96 €240 €

Einstiegspakete sind allerdings selten das, was ein Vertriebsteam tatsächlich braucht: Automatisierung, Berichte und Rechteverwaltung liegen bei den meisten Anbietern eine Stufe höher. Die zweite Rechnung ist deshalb die ehrlichere.

Zweites kostenpflichtiges Paket, Monatskosten nach Teamgröße[1][2][3][4][5]
SystemListenpreis3 Plätze8 Plätze20 Plätze
HighLevel$297 (Unlimited)$297$297$297
HubSpot Sales Hub90 € / Platz270 €720 €1800 €
Pipedrive39 € / Platz117 €312 €780 €
Salesforce Sales Cloud100 € / Platz300 €800 €2000 €
monday CRM17 € / Platz51 €136 €340 €

Was diese Tabellen NICHT zeigen: ob die Pakete denselben Funktionsumfang haben. Sie haben ihn nicht. Ein Preisvergleich ersetzt keinen Funktionsvergleich, und wer beides in einer einzigen Zahl zusammenfasst, verkauft Ihnen eine Meinung als Rechnung.

Ein Befund zur Währung, der beim Einkauf zählt

Beim Abruf der deutschsprachigen Preisseite von Zoho CRM am 20. September 2026 standen dort Beträge in indischen Rupien, nicht in Euro. Diese Seite nennt deshalb keinen Europreis für Zoho: Eine Umrechnung bräuchte einen Kurs und ein Datum, für die hier niemand einstehen kann.[6]

Das ist kein Argument gegen das Produkt. Es ist ein Hinweis auf etwas, das vor jedem Abschluss zu klären ist: in welcher Währung Ihnen tatsächlich berechnet wird, ob Ihr Zahlungsmittel eine Fremdwährungsgebühr erhebt, und wie die Umsatzsteuer für ein deutsches Unternehmen behandelt wird. Bei HighLevel stellt sich dieselbe Frage, weil die Preisseite US-Dollar ausweist.[1]

Welches Modell zu welcher Teamgröße passt

Diese Seite veröffentlicht keine Note und keine Rangfolge. Was sie stattdessen anbietet: die Bedingungen, unter denen das eine oder das andere Modell rechnerisch im Vorteil ist. Die Prüfung können Sie mit Ihren eigenen Zahlen in zehn Minuten nachvollziehen.

Kleines Team, wenige Zugänge, klare Aufgaben

Bis etwa fünf aktive Zugänge gewinnt fast immer das System mit dem niedrigsten Platzpreis, weil die Multiplikation noch nicht wehtut. Entscheiden Sie hier nach Bedienbarkeit und Einrichtungsaufwand, nicht nach dem Preismodell.

Wachsendes Team, viele Mitleser

Sobald Personen Zugriff brauchen, die selbst nichts verkaufen — Geschäftsführung, Marketing, Buchhaltung, Werkstudierende — kippt die Rechnung. Zählen Sie diese Zugänge ehrlich mit, bevor Sie vergleichen; sie sind der häufigste Grund, warum die tatsächliche Rechnung später über dem Angebot liegt.

Mehrere Mandanten oder Standorte

Wer getrennte Datenbestände braucht — Tochtergesellschaften, Marken, betreute Kunden — prüft zuerst, ob das System Unterkonten kennt und was sie kosten. Ein System ohne dieses Konzept zwingt zu mehreren Abonnements, und dann ist die Platzpreisfrage zweitrangig.

Hoher Anteil Telefonie und Versand

Verbrauchsabhängige Posten stehen bei keinem der sechs Anbieter im Listenpreis. Wer täglich telefoniert oder in Masse versendet, muss diese Beträge separat erfragen — sie können die Abonnementkosten übersteigen und sind der Posten, den Vergleichstabellen am zuverlässigsten unterschlagen.

Was dieser Vergleich ausdrücklich nicht leistet

Er bewertet keine Produktqualität, vergibt keine Punkte und nennt keinen Sieger. Er belegt keine Zustellraten, keine Zeitersparnis und keine Abschlussquoten. Er sagt nichts über Supportqualität, weil sich das aus einer Preisseite nicht ablesen lässt und eine Behauptung ohne Beleg hier nichts verloren hat.

Die frühere Fassung dieser Seite vergab Gesamtnoten von 3 bis 3,8 von 5 an vier Anbieter. Diese Noten beruhten auf keiner offengelegten Methode und sind entfernt worden — nicht die Vergleiche selbst, nur die Noten. Eine Zahl, deren Zustandekommen niemand nachvollziehen kann, hilft bei einer Entscheidung nicht.

Diese Seite wird durch einen Affiliate-Link zu HighLevel finanziert. Das ist der Grund, warum dieses Produkt hier ausführlich vorkommt — und der Grund, warum Sie hier keine Note und keine Rangfolge finden. Ein Urteil über das Produkt, das die Seite bezahlt, wäre wertlos; ein Urteil über dessen Wettbewerber wäre schlimmer.

Vom Listenpreis zur Gesamtrechnung

Ein Preisvergleich endet beim Listenpreis, eine Budgetentscheidung nicht. Vier weitere Posten stehen auf keiner Preisseite und entscheiden regelmäßig mehr als die Lizenz.

Häufige Fragen zum Vergleich

Welches CRM ist das günstigste?

Die Frage hat ohne Ihre Platzzahl keine Antwort. Bei drei Zugängen führt ein niedriger Platzpreis, bei zwanzig ein Kontopreis — die Tabellen oben zeigen, wo die Rechnung kippt. Günstig ist zudem nicht dasselbe wie passend: Ein System, das Ihre Nachfassprozesse nicht abbildet, ist zu jedem Preis teuer.

Warum stehen hier keine Bewertungen?

Weil diese Seite keine Nutzerbewertungen erhebt und kein Testlabor betreibt. Eine Note ohne Erhebungsmethode ist eine Meinung mit Nachkommastelle. Was stattdessen hier steht, ist jederzeit überprüfbar: die Angabe des Herstellers, das Abrufdatum und der Hinweis, was die Quelle nicht belegt.

Sind die Preise noch aktuell?

Jede Zahl trägt ihr Abrufdatum. Preise sind eine Marketing-Einstellung und ändern sich ohne Ankündigung; maßgeblich ist, was der Anbieter am Tag Ihres Abschlusses anzeigt. Eine Vergleichsseite ohne Datum an den Zahlen sollten Sie grundsätzlich als unzuverlässig behandeln — auch diese hier, sobald das Datum weit genug zurückliegt.

Kann ich später wechseln?

Technisch meistens ja, praktisch selten günstig. Entscheidend ist, was sich exportieren lässt und ob der Export die Verknüpfungen zwischen Datensätzen erhält oder nur die Datensätze. Das lässt sich in einem kostenlosen Zugang in der ersten Stunde prüfen — und genau dann sollte man es prüfen, nicht beim Auszug.

Quellen

Alle externen Angaben auf dieser Seite sind unten belegt. Zu jeder Quelle steht, was sie belegt und was sie nicht belegt. Preise und Produktangaben können sich ändern; maßgeblich ist immer die Angabe des Anbieters zum Zeitpunkt Ihrer Prüfung.

  1. HighLevel — Pricing HighLevel · abgerufen am 2026-09-20
    „Starter $97 /Month · Unlimited $297 /Month · Agency Pro $497 /Month · 14 Day Free Trial“
    Belegt: Die auf der offiziellen Preisseite ausgewiesenen Listenpreise in US-Dollar pro Monat und den dort genannten 14-tägigen Testzeitraum. Belegt nicht: Die Seite weist keine Preise pro Nutzerplatz aus und belegt keine abweichende Aktion. Ein 30-tägiger Testzeitraum ist auf dieser Seite nicht ausgewiesen — er beruht nicht auf dieser Quelle, sondern auf den Konditionen des Partnerlinks dieser Seite, die der Kontoinhaber bestätigt hat.
  2. HubSpot Sales Hub — Preise HubSpot · abgerufen am 2026-09-20
    „Kostenlose Version 0 €/Monat · Starter ab 7 €/Monat/Lizenz · Professional ab 90 €/Monat/Lizenz · Enterprise ab 150 €/Monat/Lizenz“
    Belegt: Die auf der deutschen Preisseite ausgewiesenen Einstiegspreise pro Lizenz und Monat. Belegt nicht: Belegt keinen Gesamtpreis: Mindestlizenzzahlen, Onboarding-Gebühren und Zusatzmodule sind hier nicht abgebildet.
  3. Pipedrive — Preise Pipedrive · abgerufen am 2026-09-20
    „Lite 14 € · Growth 39 € · Premium 59 € · Ultimate 79 € pro Nutzerprofil und Monat“
    Belegt: Die ausgewiesenen Preise pro Nutzerprofil und Monat bei monatlicher Abrechnung. Belegt nicht: Belegt keinen Funktionsumfang je Tarif und keine Eignung für einen bestimmten Vertriebsprozess.
  4. Salesforce Sales Cloud — Preise Salesforce · abgerufen am 2026-09-20
    „Starter Suite 25 € · Pro Suite 100 € · Core 195 € · Advanced 395 € · Max 550 € pro Benutzer und Monat“
    Belegt: Die ausgewiesenen Editionen und Preise pro Benutzer und Monat, überwiegend bei jährlicher Abrechnung. Belegt nicht: Belegt keine Implementierungskosten und keinen Funktionsvergleich.
  5. monday.com — Preise und Pakete monday.com · abgerufen am 2026-09-20
    „monday CRM: Basic 12 € · Standard 17 € · Pro 28 € pro Platz und Monat bei jährlicher Abrechnung; Ultimate auf Anfrage. „18 % SPAREN“ bei Jahreszahlung. Alle Preise zzgl. Steuern.“
    Belegt: Die ausgewiesenen CRM-Editionen und ihre Listenpreise pro Platz und Monat bei jährlicher Abrechnung, in Euro und ohne Steuern. Belegt nicht: Belegt keinen Preis bei monatlicher Zahlung, keinen Funktionsvergleich und keine Mindestplatzzahl. Die Seite führt daneben andere Produkte (Work Management, Service, Dev) mit abweichenden Preisen — eine Verwechslung ist leicht möglich.
  6. Zoho CRM — Preise (deutschsprachige Seite) Zoho · abgerufen am 2026-09-20
    „Standard ₹800 /Benutzer/Monat · Professional ₹1.400 · Enterprise ₹2.400 · Ultimate ₹2.600. Free: ₹0 für 3 Benutzer.“
    Belegt: Dass die deutschsprachige Preisseite von Zoho CRM am Abrufdatum Beträge in indischen Rupien auswies, nicht in Euro. Belegt nicht: Belegt KEINEN Europreis. Eine Umrechnung wäre eine Erfindung mit Kurs und Datum, die niemand hier belegen kann. Die angezeigte Währung hängt offenbar vom Abrufort ab — was für sich genommen eine Information für Einkäufer ist: Prüfen Sie, welche Währung Ihnen tatsächlich berechnet wird.